Unsere dichroitischen Filter mit 16 Standardfarben sind immer auf Lager und in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.

 

Technische Daten

  • Substrat: Borosilikatglas
  • Hitzebeständigkeit bis zu 450° C
  • Lieferbare Stärken: 1,1 mm und 0,5 mm. Auf Anfrage liefern wir auch Stärken von 2 mm und 3 mm.
  • Standardgrößen: alle Durchmesser zwischen 14 mm und 180 mm. Auf Anfrage liefern wir jegliche Form und Größe.
  • Keine Lichtabsorption
  • Langfristige Farbbeständigkeit
  • Auf Anfrage sind für jeden Filter die spektralphotometrischen Messwerte und CIE-Koordinaten erhältlich.

Die in der Beleuchtungstechnik häufig verwendeten dichroitischen Filter bestehen üblicherweise aus einem Borosilikatglassubstrat mit einer dielektrischen Beschichtung. Es handelt sich hierbei um abwechselnd hauchdünne Schichten aus dielektrischen Materialien wie Siliziumoxid und Titan, die unterschiedliche Brechungsindizes aufweisen. Dermaßen dünne Materialstärken (die Rede ist von einigen Dutzend Nanometern pro Schicht) interagieren mit der Wellenlänge des Lichts, filtern es und erzeugen so verschiedene Farben.

Will man beispielsweise ein Cyan erzeugen, müssen sämtliche Strahlungen mit einer Wellenlänge von < 530 nm gefiltert und alle anderen blockiert werden. Will man hingegen ein Rot kreieren, müssen alle Strahlungen mit einer Wellenlänge von > 610 nm passieren. Was nicht gefiltert bzw. übertragen wird, wird reflektiert. Da der Filter kein Licht absorbiert, kommt es zu keiner Überhitzung. Diese Eigenschaft macht den Einsatz von Filtern bei sämtlichen Anwendungen möglich, bei denen hohe Temperaturen erzeugt werden

 

 

Neben hochspezialisierten Bereichen werden dichroitische Filter in der Bühnenbild- und Beleuchtungstechnik zur Einfärbung von Licht und zur Korrektur der Farbtemperatur einer bestimmten Lichtquelle eingesetzt.